Pressemeldung


Das kleinste Karlsruher Schloss der Welt

18. Juni, 2015

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Nanoscribe gratuliert mit Sehenswürdigkeiten aus dem 3D-Drucker zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag

Nanoscribe KASchloss_de.jpgMit 3D-gedruckten Miniaturen des Karlsruher Schlosses, der Karlsruher Pyramide und anderen Objekten gratuliert das Hightech-Unternehmen Nanoscribe der Stadt zum 300. Geburtstag. Zu bestaunen gibt es die winzig kleinen Objekte am 27. Juni 2015 beim Tag der offenen Tür des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) auf dem Campus Süd in Karlsruhe.
Die für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger 2015“ nominierte KIT-Ausgründung möchte die Besucher an diesem Tag mit spannenden Beiträgen und faszinierenden Bildern in ihren Bann ziehen. Der Geschäftsführer Martin Hermatschweiler verspricht: „An unserem Stand zeigen wir Karlsruher Sehenswürdigkeiten auf einer unglaublich kleinen Skala. Mit unseren 3D Druckern kommen wir aus der Nanotechnologie und sind jüngst in die Millimeterskala vorgedrungen. Was für uns groß ist, ist mit dem bloßen Auge gerade noch zu erkennen. Unser Verfahren ist 100x feiner als jede andere 3DDrucktechnologie.“

image.png Nanoscribe KASchloss_de.jpg
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Alle Nanoscribe-Aktionen am KIT Tag der offenen Tür im Überblick:

Miniaturen-Ausstellung
Nanoscribe KAPyramide_Haar.jpgDie Ausstellung mit 3D gedruckten Miniaturen rund um den 300. Stadtgeburtstag findet am Nanoscribe-Stand im Mathematikgebäude (20.30) statt:

  • Hätten Sie gedacht, dass man das Karlsruher Schloss detailgetreu im Maßstab 1:16.800 herstellen kann?
  • Können Sie sich vorstellen, die Karlsruher Pyramide auf ein Haar zu drucken?
  • Warum schimmert das Stadtgeburtstag-Logo wie ein Schmetterling?

Entdecken Sie die für das menschliche Auge nahezu unsichtbaren, winzig kleinen Objekte aus dem 3DDrucker und bewegen Sie sich interaktiv durch diese Welt der Miniaturen.


Vortrag
Interessante Einblicke zur Nano- und Mikrofabrikation wird Nanoscribe Geschäftsführer Martin Hermatschweiler in seinem Beitrag „Hightech aus Karlsruhe - 3D Druck in kleinsten Dimensionen“ um 12.50 Uhr und 16:50 Uhr in Raum 0.14 im Mathematikgebäude (20.30) vermitteln. Der Physiker und KIT Absolvent präsentiert in einem spannenden Vortrag die Grundprinzipien des direkten Laserschreibens, welches die Basistechnologie dieser weltweit einzigartigen Hightech-Geräte ist. In faszinierenden Bildern wird er den Kosmos mikroskopisch winzigster Objekte beleuchten und den Zuhörern das große Anwendungsspektrum sowie die herausragenden Zukunftsperspektiven dieser innovativen Technologie erläutern.

Luftballonwettbewerb
Auf dem Außengelände (beim Mathematikgebäude) gibt es bei einem Luftballon-Wettbewerb attraktive Preise für junge Forscher zu gewinnen. Die Sender und Finder der Luftballons, deren Flugkarten die weiteste Strecke zurückgelegt haben, dürfen sich auf tolle Gewinnerpakete freuen!

Postkarten für Geburtstagsgrüße
„Nomen est omen“: Am Nanoscribe Stand liegen Postkarten mit dem Motiv des Karlsruher Schlosses auf der Mikrometerskala für die Besucher bereit, um Grüße vom 300. Karlsruher Stadtgeburtstag in die Welt zu schicken. Nanoscribe besteht nämlich aus den beiden Teilen: „Nano“ (= sehr klein) und „scribe“ (lat. scribere = schreiben).

 

Unternehmensprofil:

Die Nanoscribe GmbH mit Sitz im Raum Karlsruhe ist Technologie- und Weltmarktführer von 3D-Druckern für die Nano-, Mikro- bis Mesoskala. Die leistungsstarken Systeme basieren auf der Technologie der Zwei-Photonen-Polymerisation und finden ihren Einsatz in Forschung und Industrie. Erweitert wird das Portfolio durch maßgeschneiderte polymere Druckmaterialien und Prozesslösungen. Die Leistungsfähigkeit der einzigartigen Photonic Professional GT Gerätegeneration wurde im Februar 2014 durch die Verleihung des Prism Awards in San Francisco in der Kategorie „Advanced Manufacturing“ unterstrichen. Aktuell ist das Unternehmen Finalist beim Deutschen Gründerpreis 2015 in der Kategorie „Aufsteiger“, der am 30.06.2015 in Berlin verliehen wird. Nanoscribe ging Ende 2007 als erstes Spin-Off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervor.

 

Bildunterschriften:
Bild 1: Das Karlsruher Schloss wurde im Maßstab 1:16.800 per 3D-Druck hergestellt und nachträglich mit einer dünnen Goldschicht versehen. Es hat im Original gerade mal eine Breite von 10 mm. Das 3D Modell wurde freundlicherweise vom Liegenschaftsamt Karlsruhe bereitgestellt.

Bild 2: Die Karlsruher Pyramide ist bei einer Höhe von 0,1 mm mit einem menschlichen Haar vergleichbar.