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Caltech entwickelt neues Verfahren zur Herstellung metallischer Nano-Gitter via 3D-Druck

22. Februar, 2018

3D-gedrucktes Gitter aus Nickel. Die Gesamtstruktur besteht aus Schichten von 150 Nanometern Dicke und ist lediglich 6 Mikrometer hoch. Credit: Greer Lab, Caltech.

Die Forschungsgruppe um Prof. Julia Greer am California Institute of Technology (Caltech) entwickelte eine neue Methode zur Herstellung von 3D-Nano-Gittern aus Metall. Mit Nanoscribes 3D-Drucker Photonic Professional GT wird ein neu entwickeltes lichthärtendes Material aus Fotolack und Nickel-Clustern belichtet.

Nach Herstellung des Polymer-Nickel-Gitters erfolgt eine Pyrolyse, um die organischen Komponenten zu entfernen. Dies geht mit einer 80%igen Reduktion der Strukturabmessungen sowie der Strukturdetails einher. Das finale Nano-Gitter besteht aus Streben mit einem Durchmesser von nunmehr nur noch ca. 300 bis 400 nm und hat eine effektive mechanische Festigkeit, welche mit Metall-Gittern anderer makroskaliger additiver Herstellungsmethoden vergleichbar ist.

Die Ergebnisse von Greers Team wurden kürzlich im Nature Communications Journal veröffentlicht. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur Herstellung mikroskopisch kleiner Objekte aus Metall für die Anwendung in MEMS-Bauteilen, Energiespeicher-Technologien oder in der medizinischen Mikrorobotik.

Die Veröffentlichung können Sie hier kostenfrei lesen: Additive manufacturing of 3D nano-architected metals


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