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Erfolgreiche Installation des 1. Photonic Professional GT2 an der KEIO Universität

16. Mai, 2019

Installation eines Photonic Professional GT2 an der KEIO Universität

Back to the roots: Die KEIO Universität in Japan ist nun stolzer Besitzer eines Photonic Professional GT2. Die erste Installation unseres neues 3D-Druckermodells kann als Reise „zurück zum Ausgangspunkt“ der Technologie der Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) betrachtet werden. 1997 lieferte Professor Satoshi Kawata in Japan den experimentellen Nachweis für die Zwei-Photonen-Polymerisation. Seit mehr als 10 Jahren ermöglicht Nanoscribe auf der Basis von 2PP die direkte Fabrikation von Nano- und Mikrostrukturen, welche mit anderen Technologien nicht herstellbar sind.

"Sowohl die medizinische Fakultät als auch die Fakultät für Naturwissenschaften und Technik werden Zugang zu diesem leistungsstarken Werkzeug für die Mikrofabrikation haben", erklärte Tomoaki Mitani, Manager bei Central Service Facilities for Research, nach der erfolgreichen Installation. Die Bandbreite der Einsatzgebiete reicht vom Drucken von Mikrokanälen für elektrochemische Sensoren, über die Entwicklung neuartiger optischer Elemente bis hin zur Erforschung von Gewebezüchtungen in dreidimensionalen Kulturen.

Unser Geschäftsführer Martin Hermatschweiler freut sich, dass die Gerätenutzer an der KEIO Universität nun neue, wegweisende Ideen realisieren können. Heute kommen weltweit bereits mehr als 180 Nanoscribe-Systeme für vielfältige Anwendungen in Wissenschaft und Industrie zum Einsatz. "Und die Community unserer Nutzer wächst aufgrund der großen Anzahl an Multi-User-Einrichtungen stetig weiter", betont Hermatschweiler.

Das im Dezember 2018 eingeführte Modell Photonic Professional GT2 verschiebt die Grenzen der Nano- und Mikrofertigung und bietet somit neue Lösungen für die additive Fertigung und maskenlose Lithografie. Durch optimierte Hard- und Softwarekomponenten sowie neue, speziell für größere Volumina entwickelte Druckmaterialien können nun erstmals hochauflösende Mikrostrukturen bis zu einer Höhe von 8 mm hergestellt werden. Während die Geräte von Nanoscribe schon immer optimal für die additive Herstellung feinster Strukturen geeignet waren, können Objekte mit Submikrometer-Details von typischerweise 160 Nanometern bis in den Millimeterbereich nun auf einer Fläche von bis zu 100x100 mm² in kürzester Zeit hergestellt werden.

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Prof. Dr. Kotaro Oka, Dep. of Biosciences and Informatics/ Prof. Dr. Keiya Shirahama, Faculty of Science and Technology/ Ryosuke Terada, Central Service Facilities for Research/ Hayato Tsuruta, Japan Laser Corp./ Tomoaki Mitani, Central Service Facilities for Research


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