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Im 3D-Druck additiv gefertigte diffraktive Röntgenoptiken

6. September, 2018

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI) in Stuttgart haben in einem Forschungsprojekt besonders effiziente Röntgenoptiken entwickelt und produziert. Für ein neues Röntgenmikroskop fertigten sie neuartige und besonders formtreue Kinoform-Zonenplatten mit einem 3D-Drucker von Nanoscribe. Bei Synchrotron-Strahlungstests zeigten die 3D-gedruckten Röntgenoptiken eine hohe Fokussierungseffizienz, was für röntgenmikroskopische Anwendungen interessant sein kann, so z.B. in Medizin- oder Materialwissenschaften.

Mit Röntgenmikroskopen kann man das Innere von Testproben mit hoher Auflösung und Eindringtiefe abbilden. Hierzu werden Röntgenstrahlen aus Synchrotronen oder anderen hochentwickelten Laborquellen genutzt. Dennoch ist die Herstellung der hierfür notwendigen Linsen zur Fokussierung von Röntgenstrahlen nicht so einfach herstellbar. Dies liegt an den komplexen parabolischen 3D-Geometrien, hohen Aspekt-Verhältnissen und an den hohen Anforderungen an die Formtreue im Nanometerbereich der sogenannten Kinoform-Zonenplatten. Diese Eigenschaften sind mit ebenen oder stufenartigen Herstellungsmethoden kaum zu realisieren und können daher nur angenähert hergestellt werden.

Die frei zugängliche Publikation finden Sie hier: 3D Nanoprinted Plastic Kinoform X-Ray Optics


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