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Italian Institute of Technology druckt erstes Bio-Hybrid-Modell der Blut-Hirn-Schranke

13. Februar, 2018

Raster-Elektronen-Mikroskop (REM) Aufnahme einer 3D-gedruckten porösen Röhren-Struktur des biomimetischen mikrofluidischen Systems.

Die Smart Bio Interfaces-Gruppe am Italian Institute of Technology in Pontedera (Pisa) stellte erstmals ein maßstabsgetreues Modell der Blut-Hirn-Schranke mittels Nanoscribes Photonic Professional GT her.

Das Modell besteht aus 3D-gedruckten künstlichen Komponenten und darauf kultivierten Endothelzellen und bildet ein naturnahes mikrofluidisches System. Viele Medikamente zur Behandlung von Erkrankungen des Gehirns wie z.B. Alzheimer oder Hirntumore, können die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden, da diese das Gehirn vor Erregern – und damit auch den Wirkstoffen - schützt.

Die Arbeitsergebnisse des Hybrid-Modells wurden jüngst im Wissenschaftsmagazin Small vorgestellt. In Zukunft werden Forscher an diesem Modell neue therapeutische Methoden zur verbesserten Wirkstoffabgabe bei der Behandlung von Hirnerkrankungen testen.

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Maßstabsgetreues Modell der Blut-Hirn-Schranke bestehend aus 3D-gedruckten Röhren-Stütz-Strukturen und umgebenden Endothelzellen, die eine biologische Barriere bilden.


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