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Nanoscribe präsentiert 3D-gedruckte diffraktive optische Elemente auf der Photonics West 2019

30. Januar, 2019

Ein Laserstrahl wird durch ein 3D-gedrucktes diffraktives optisches Element gebeugt. Auf diese Weise entsteht hier das Präzisionsmuster des USAF-Charts.

Auf der renommierten Fachmesse SPIE Photonics West 2019 präsentiert Nanoscribe sogenannte Multilevel Diffractive Optical Elements (DOE). Die DOE werden mit dem hochauflösenden 3D-Drucker Photonic Professional GT2 hergestellt, wobei ein bedienerfreundlicher Workflow speziell für die additive Fertigung von DOE zum Einsatz kommt. Wir laden Sie herzlich ein, auf unserem Stand #366 (South Hall) vorbeizukommen und verschiedene DOE live zu begutachten.

Nanoscribes 3D-Drucker bieten einen durchdachten Workflow für die Herstellung von komplexen und hochpräzisen DOE-Mikrostrukturen mit höchster Auflösung. Der Workflow umfasst ein DOE-Import-Tool, ein Software-Rezept mit angepassten Druck-Parametern und eine hochpräzise Steuerung des eigentlichen 3D-Drucks. Dafür verarbeitet die Druckersoftware hochauflösende DOE-Designs in ähnlicher Weise wie beim etablierten STL-Import von 3D-Modellen. Ausgehend von den DOE-Designs und mit Hilfe des DOE-Software-Rezepts fertigt der 3D-Drucker ein optimiertes Mikroreliefmuster.

Diffraktive optische Elemente beugen einfallendes Licht aufgrund ihrer mikroskopisch kleinen Strukturen. Mit Laserlicht können aufgrund nahezu beliebig herstellbarer DOE-Mikrostrukturen im Fernfeld die gewünschten Muster projiziert werden. DOE eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen in Wissenschaft und Industrie, wie beispielsweise für optische Messsysteme, in der Materialbearbeitung oder für Sicherheitsmuster. 3D-gedruckte DOE können direkt zur Strahlformung, Lichthomogenisierung oder Strahlteilung eingesetzt werden. Darüber hinaus eignen sie sich auch als Polymer-Master für die Serienfertigung in replizierenden Verfahren.


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