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Neues Konzept ermöglicht Materialmix für 3D-Mikrostrukturen

19. Februar, 2019

Wissenschaftler des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT) und der Carl Zeiss AG präsentieren ein neues Verfahren für die additive Fertigung von Mikro- und Nanostrukturen aus verschiedenen Materialien. In der Zeitschrift Science Advances erläutern Sie, wie eine mikrofluidische Kammer in einen 3D-Drucker von Nanoscribe integriert wird. Das mikrofluidische System ermöglicht die präzise Handhabung von kleinsten Flüssigkeitsmengen mehrerer Fotolacke und Lösungsmittel. Auf diese Weise ermöglicht das System die Fertigung von Nano- und Mikrostrukturen aus verschiedenen Materialien direkt im Photonic Professional System – ein Wechsel zwischen Drucker und Chemielabor entfällt.

Die Forscher demonstrieren das Verfahren mit der Herstellung mikrostrukturierter 3D-Sicherheitsmerkmale unter Verwendung sieben unterschiedlicher Flüssigkeiten. Damit können Sicherheitsstrukturen gedruckt werden, die aus fluoreszierenden Markern in verschiedenen Farben bestehen und innerhalb eines dreidimensionalen Stützgitters angeordnet sind. Sie sind als Fälschungsschutz nutzbar, beispielsweise für Markenprodukte, Geldscheine und Ausweise. 

Frei zugängliche Publikation im Journal Science Advances (Englisch): Multimaterial 3D laser microprinting using an integrated microfluidic system


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