Pressemeldung


Mini-Präsent bei der HeKKSaGOn Konferenz am KIT:

5. Oktober, 2016

Nanoscribe druckt Karlsruher Pyramide im Mikroformat

Nanoscribe_HeKKSaGOn_1.jpgEggenstein-Leopoldshafen   Erneut ist es Nanoscribe, einem Spin-Off des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT), gelungen, mit einem klitzekleinen Präsent in großem Maße zu begeistern: Im Rahmen der HeKKSaGOn Konferenz, die am 29. und 30. September in Karlsruhe stattfand, wurde den japanischen Hochschulpräsidenten eine 3D-gedruckte Miniatur des Karlsruher Wahrzeichens, eine nur 2 mm hohe Pyramide, übergeben. Als besonderen Clou druckten die Spezialisten für hochaufgelösten 3D-Druck auf der Nano- und Mikroskala die Logos von HeKKSaGOn, des KIT sowie von Nanoscribe auf die Seitenflächen der Pyramide.

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Der Geschäftsführer von Nanoscribe, Martin Hermatschweiler, freut sich sehr, einen Beitrag zu dieser wissenschaftlich bedeutenden Konferenz leisten zu dürfen: „Es ehrt uns sehr, dass wir die Geschenke für die japanischen Gäste herstellen durften. Neben der Submikrometergenauigkeit gehört nämlich auch gerade die Möglichkeit der Individualisierung zu den besonderen Stärken unserer Photonic Professional GT Systeme. So entstand die Idee, dieser sehr persönlichen Ausgabe des Karlsruher Wahrzeichens.“

Während eines laserlithografischen 3D Druckprozesses wurden die Pyramiden gemäß der vorher generierten STL-Daten auf einem Glassubstrat aus einem polymeren Fotolack in wenigen Stunden gefertigt. Nicht belichtetes Material wird zum Schluss in einem Entwicklerbad ausgewaschen, so dass die fertigen Kunststoffobjekte stehen bleiben.

Der Weltmarkt- und Technologieführer Nanoscribe, der 2015 im Finale des Deutschen Gründerpreises in der Kategorie Aufsteiger stand, kann den Nutzern mit seinen High-Tech-Geräten eine einzigartige Lösung anbieten, die den Druck dreidimensionaler Nano- und Mikroobjekte sowie Strukturen mit Bauhöhen bis in den Millimeterbereich ermöglicht. Die leistungsstarken Systeme basieren auf der Technologie der Zwei-Photonen-Polymerisation. Weltweit kommen sie bereits in über 30 Ländern für die vielfältigsten Aufgaben in Forschung und Industrie zum Einsatz.

HeKKSaGOn
HeKKSaGOn steht für die Standorte der sechs beteiligten Universitäten: Heidelberg, Kyoto, Karlsruhe, Sendai, Göttingen, Osaka. Das Deutsch-Japanische Universitäten-Netzwerk besteht seit 2010. Ziel ist, gemeinsame Ideen in Bildung, Forschung und Innovation zu entwickeln, sowie die internationale Zusammenarbeit in den Feldern Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Kultur zu stärken.

Bildunterschriften:
Bild 1: Auf den Seitenflächen dieser 3D-gedruckten Miniatur der Karlsruher Pyramide befinden sich die Logos von HeKKSaGOn, des KIT und Nanoscribe. Sie hat eine Gesamthöhe von nur 2 mm.
Bild 2: Übergabe des Nanoscribe Präsentes an die japanischen Universitätspräsidenten im Rahmen der HeKKSaGOn Konferenz 2016.
(v.l.n.r.): Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Juichi Yamagiwa, Präsident Universität Kyoto, Professor Dr. Holger Hanselka, Präsident des KIT, Prof. Dr. Susumu Satomi, Präsident Universität Tohoku, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen und Prof. Dr. Shojiro Nishio, Präsident Universität Osaka (Foto: Magali Hauser, KIT)