IP-Fotolacke


Druckmaterial für die hochpräzise 3D-Mikrofabrikation

Nanoscribe bietet ein Sortiment an flüssigen Negativ-Fotolacken, mit denen höchste Auflösung und Formgenauigkeit im 3D-Druck erreicht wird. Die IP-Lacke wurden speziell für die Zwei-Photonen-Polymerisation mit Photonic Professional-3D-Druckern entwickelt. Neu im Sortiment ist der Fotolack IP-Q. Er ist zusammen mit dem Photonic Professional GT2 die ideale Kombination für die schnelle mesoskalige Fertigung mit hoher Präzision. Mit IP-Q lassen sich Objektvolumina von Dutzenden Kubikmillimetern mit Mikrometer-Präzision herstellen.

Wählen Sie den für Ihre Anwendung passenden IP-Lack und profitieren Sie von Submikrometer-Strukturgrößen, überhängenden Elementen, Oberflächen in optischer Qualität und der schnellen mesoskaligen Fertigung bis in die Makroskala. Zum Download: Materials-Overview

Eigenschaften der IP-Fotolacke

  • Speziell entwickelt für den 2PP-basierten 3D-Druck
  • Minimale Detailgrößen von typ. 160 nm
  • Ermöglichen schnellen 3D-Mikrodruck
  • Sehr gute Adhäsion auf verschiedensten Substraten
  • Optimierte mechanische Stabilität und exzellente Formgenauigkeit
  • Einfaches Handling und Aufbringen des Lackes
  • Weder Spin-Coating noch Post-Exposure-Bake erforderlich

Neuer Fotolack IP-Q

Q steht für „quick“, also für die schnelle Fertigung mesoskaliger Objekte. Der Fotolack IP-Q unterstützt neue Druckstrategien, mit denen mehr Volumen in kurzer Zeit ausgehärtet wird. Das führt zu einer Produktivitätssteigerung um den Faktor 10 im Vergleich zu bisherigen 2PP-basierten 3D-Druckprozessen. Objekte mit einem Volumen von mehreren Kubikmillimetern sind in kürzerer Zeit herstellbar.

Vorteile

  • Schnelle additive Fertigung auch großer Bauteile
  • Druckvolumina von Dutzenden Kubikmillimetern mit Mikrometer-Präzision möglich
  • Software-Rezept für IP-Q verfügbar

Optimierte Druckmaterialien für die Mikro- und Mesoskala

Nanoscribe IP Photoresin.jpg

Als Druckmaterialien sind IP-Lacke unverzichtbarer Bestandteil der 3D-Mikrodrucktechnologie von Nanoscribe. Auch die Software zur Vorbereitung und Steuerung des Druckprozesses ist für die unterschiedlichen IP-Lacke und Anwendungen optimiert. Dadurch wird der Workflow denkbar einfach und Design-Iterationszyklen für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen werden maßgeblich beschleunigt.

Darüber hinaus erstreckt sich die Palette der nutzbaren Materialien auf weitere, kommerziell erhältliche UV-härtende Fotolacke, Hydrogele und Nanopartikel-Komposite, ebenso wie auf individuell hergestellte Materialien. 3D-Polymerteile können in Post-Print-Prozessen (z.B. Abformung, Atomlagendeposition (ALD), chemische Gasphasenabscheidung (CVD) oder Galvanisation) nachbearbeitet werden, wodurch Druckerzeugnisse in weiteren Materialien produzierbar sind: andere Kunststoffe, Keramik, Metalle oder sogar Glas.

Die 3D-gedruckten Teile mit replizierbaren Topographien können auch als Polymermaster für die Serienproduktion durch Replikation genutzt werden, beispielsweise passend zu gängigen industriellen Prozessen wie im Spritzguss oder in der Heißprägung. Die Herstellung komplexer und hochpräzise mikrostrukturierter Polymermaster per 3D-Mikrodruck profitiert dadurch von verkürzten Designiterationen aufgrund schneller Designoptimierungen am Replikationsmaster.